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----- Warum leben wir? ------

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Wir Menschen sind die einzigen Wesen die nach einem Sinn fragen können!

     
 

03 - Was sind Naturgesetze ...

     
  kapelle  

Die Naturwissenschaften beobachten die Welt und ihre Gesetzmäßigkeiten. Das Beobachtungsmaterial wird systematisch geordnet und die daraus gewonnenen Prinzipien in Form möglichst allgemeiner Sätze ausgesprochen. Lässt sich die allgemeine Gültigkeit von Sätzen in reproduzierbarer Weise immer wieder bestätigen, so sprechen wir von einem Naturgesetz.

Naturgesetze genießen hinsichtlich ihrer Aussagekraft in der Wissenschaft den höchsten Vertrauensgrad. Abstufungen mit geringerem Vertrauensgrad sind Theorie, Modell, Hypothese, Paradigma, Spekulation, Fiktion um einige zu nennen.

Die Naturgesetze sind Erfahrungssätze: Kein Naturgesetz kann bewiesen werden! Naturgesetze sind einzig aus der Beobachtung erkannt und formuliert worden.

Die Naturgesetze sind universell gültig: Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur in einem örtlich oder zeitlich be­grenzten Bereich gültig sind. Ein Naturgesetz ist allgemeingül­tig in dem Sinne, dass es seiner Idee nach für unbegrenzt viele Einzelfälle gilt. Der Grad der Allgemeingültig­keit ist also nicht etwa auf die Erde beschränkt, sondern trifft nach aller astronomischen Erfahrung auf das gesamte Universum zu.

Die Naturgesetze gelten in gleicher Weise in der belebten Natur wie auch in der unbelebten: Wenn der unter dem vorangegan­genen Punkt N2 genannte Satz gültig ist, dann sind Lebewesen von der Gültigkeit der Naturgesetze nicht ausgenommen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Naturgesetze sind auf kein Fachgebiet beschränkt:  Julius Robert Mayer war Mediziner und entdeckte den Ersten Hauptsatz der Thermodynamik (Energiesatz). Niemand käme auf den Gedanken, den Gültigkeitsbereich dieses Satzes auf den Bereich der Medizin einzuschränken, nur weil er dort entdeckt wurde. Es gibt kein Gebiet der Physik, auf dem dieser Satz nicht entscheidend zur Klärung der Zusammenhänge beigetragen hat; vor allem ist er die Grundlage aller technischen und biologi­schen Vorgänge.

So sind auch  Sätze über Information nicht nur im Bereich der Informatik oder der Technik gültig. Wenn sie naturgesetzliche Tragweite haben, dann sind sie generell anwendbar, wo immer auch Information auftritt.

Die Naturgesetze sind unveränderlich in der Zeit. Sie haben sich im Verlaufe der Zeiten nie verändert. So wird allgemein davon ausgegangen, dass die erkannten Gesetze auf unserer Zeitachse konstant sind.

Die Naturgesetze sind einfach. Das Beeindruckende an den Naturgesetzen ist, dass sie meistens sehr einfach formuliert werden können. In ihren Anwendungen erweisen sie sich oft als sehr komplex.

Die Naturgesetze sind streng formulierbar und scheinen darum leicht widerlegbar zu sein. Ein Satz ist umso aussagefähi­ger, je angreifbarer er formuliert ist. Dass die Naturgesetze so streng und präzise formulierbar sind, liegt nicht am menschlichen Erfindergeist, sondern an ihrem Geber. Ihre Standfestigkeit gegenüber allen Angriffen macht sie so wertvoll und zuverlässig in der Anwendung.

Die Naturgesetze können auf unterschiedliche Art und Weise ausgedrückt werden. Für ein und dasselbe Naturgesetz kön­nen verschiedene Ausdrucksweisen verwendet werden. Welche Formulierung gerade die geschickteste ist, hängt vom jeweili­gen Anwendungsfall ab.

Die Gültigkeit eines Naturgesetzes kann an beliebig vielen und unterschiedlichen Beispielen erneut bestätigt werden. Die Naturgesetze beschreiben reproduzierbare Vorgänge. Einen Stein kann man beliebig oft und aus unterschiedlichen Höhen fallen lassen; immer wieder werden wir dasselbe Gravitationsgesetz erfüllt finden. Naturgesetze machen die Prognose des Verhaltens der Dinge möglich; die häufige Bestätigung ist eine Vorbedingung für ihre Anerkennung.

Naturgesetze kennen keine Ausnahme: Wenn es sich um ein wirkliches (nicht um ein vermeintliches!) Naturgesetz handelt, dann kann es nicht zu Fall gebracht werden. Ein wirkliches Naturgesetz ist universell gültig und unveränderlich, und es kann auch nie zu Fall gebracht werden. Damit sind wir in der Lage, mit ihrer Hilfe sichere Voraussagen über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit von Vorgängen zu treffen.