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----- Warum leben wir? ------

WOHER KOMMEN WIR ? - WOZU LEBEN WIR ? - WOHIN GEHEN WIR ?

Wir Menschen sind die einzigen Wesen die nach einem Sinn fragen können!

     
 

05 - Information ...

     
 

Was ist Leben bzw. was ist das Lebendige? Was sind die notwendigen Bedingungen für Leben?

Entstand Leben aus Materie? Ist Leben materiell oder nicht materiell?

Was ist Information? Ist Information Materie oder eine dritte Größe neben Materie und Energie? Gibt es Information nur in technischen Systemen oder auch in Lebenwesen? Was ist der genetische Code?

Wie entsteht Information? Gibt es ein Naturgesetz, einen Prozess oder einen Vorgang in der materiellen Welt, wo Information von selbst entsteht?

Was sind die fünf Ebenen einer jeden Information? Wo gibt es die höchste Informationsdichte?

Ist das Naturgesetz von Louis Pasteur (1822...1895) noch aktuell der sagte: „Leben kann nur aus Leben kommen (Omne vivum ex vivo)“ oder anders ausgedrückt: Kann eine materielle Größe eine nicht-materielle Größe hervorbringen?

 

kapelle

Wir kennen drei Grundgrößen der Natur - in hierarchischer Reihenfolge: Materie, Information und Leben. Die Materie ist auf der untersten Ebene der Hierarchie angeordnet. Alle uns be­kannten Naturgesetze der Physik und Chemie gehören hierhin (z.B. Energiesatz, Drallsatz, Ladungssatz). Information ist  nicht der Materie zuzuordnen; sie benötigt darum eine eigene darüber liegende Ebene. Alle Informations­sätze sind hier einzuordnen. Die höchste Ebene bildet das Leben.

  • Information ist nicht Materie, dennoch braucht Information die Materie zur Speicherung und Übertragung.
  • Information ist nicht Leben, dennoch ist die Information in den Zellen grundlegend für jedes Lebewesen. Information ist eine notwendige Voraussetzung für Leben.
  • Leben ist weder Materie noch Information, dennoch sind beide Phänomene für das Leben notwendig.

Naturgesetz der Information 1: Eine materielle Größe kann keine nicht-materielle Größe hervorbringen.
Es ist unsere allgemeine Erfahrung, dass ein Apfelbaum Äpfel, ein Birnbaum Birnen und eine Distel Distelsamen hervorbringt. Ebenso bringen Pferde Pferdefohlen, Kühe Kuhkälber und Frauen Menschenkinder zur Welt. In gleicher Weise entnehmen wir der Beobachtung, dass eine materielle Größe nie­mals etwas Nicht-Materielles hervorbringt.

Naturgesetz der Information 2: Information ist eine nicht-materielle fundamentale Größe.
Die Materie verfügt über Masse, und diese ist im Gravitationsfeld wägbar. Im Unterschied dazu sind alle nicht-materiellen Größen (z.B. Information, Bewusstsein, Intelligenz, Wille) masselos und haben darum das Gewicht Null. Information hingegen beruht immer auf einer Idee; sie ist masselos und entsteht nicht aufgrund eines physikalischen oder chemischen Prozesses. Dass sie zur Speicherung und zum Transport Materie benötigt wird, macht sie nicht zur materiellen Größe.

Naturgesetz der Information 3: Information ist die nicht-materielle Basis, das gilt:
-  für alle programmgesteuerten technischen Systeme und
-  für alle biologischen Systeme.

Es gibt zahlreiche Systeme, die nicht über eigene Intelligenz verfügen, dennoch können sie Information transferieren, speichern oder Prozesse steuern. Solche Systeme gibt es im Bereich des Unbelebten (wie z.B. Computer, Prozesssteue­rungen, vollautomatische Fertigungen, Autowaschanlage, Roboter) wie auch des Belebten (informati­onsgesteuerte Abläufe in der Zelle).

Naturgesetz der Information 4: Es gibt keine Information ohne Code.
Immer dann, wenn Information gespeichert, übertragen und verarbeitet wird, ist ein Codesystem erforderlich, in dem der zuvor frei gewählte, dann aber fest definierte Zeichensatz ver­wendet wird.

Naturgesetz der Information 5: Jeder Code ist das Ergebnis einer freien willentlichen Vereinbarung.
Das wesentliche Merkmal eines Codesymbols (Zeichen) ist, dass es einmal frei definiert wurde. Der so zustande gekommene Zeichensatz repräsentiert alle (per Definition) erlaubten Zeichen. Sie werden so gestaltet, dass sie den vorgesehenen Zweck so gut wie möglich erfüllen (z.B. Blindenschrift muss gut tastbar sein; Notenzeichen müssen Tonlänge und Tonhöhe angeben können; chemische Zeichen müssen alle Elemente benennen können). Wenn beobachtete Signale in der Wirklich­keit den Anschein von Zeichen erwecken, aber festgestellt werden kann, dass es sich um physikalische oder chemische Eigenschaften des Systems handelt, dann fehlt das grundlegende Merkmal der „freien willentlichen Vereinbarung“, und dann ist es kein Zeichen im Sinne der Definition.

Naturgesetz der Information 6: Es gibt keine neue Information ohne einen intelligenten und mit Willen ausgestatteten Sender.
Der Prozess der Entstehung von neuer Information (im Gegen­satz zu nur kopierter Information) setzt immer Intelligenz und freien Willen voraus.

Naturgesetz der Information 7: Jede Information, die am Ende einer Übertra­gungskette empfangen wird, kann solange zurückverfolgt werden, bis man auf eine intelligente Quelle stößt.
Hier erweist es sich als nützlich, zwischen dem eigentlichen und dem vermeintlichen Sender zu unterscheiden. Als eigentlichen Sender bezeichnen wir den Urheber der Information, und die­ser ist immer ein Individuum, das mit Intelligenz und Wille ausgestattet sein muss.

Naturgesetz der Information 8: Die Zuordnung von Bedeutung zu einem Satz von Symbolen ist ein geistiger Prozess, der Intelligenz er­fordert.
Als Erstes wird auf einen Satz von Symbolen (Zeichensatz) zurückgegriffen, der zuvor gemäß Naturgesetz der Information 5 fest­gelegt wurde. Als Nächstes werden nach und nach Zeichen aus dem Satz entnommen und zu Einheiten der Information (z.B. Wörter, Sätze) zusammengefügt. Dieses Herausgreifen ge­schieht nicht zufällig, sondern unter Einsatz von Intelligenz. Der Sender verfügt über Kenntnisse der Sprache, die er ein­setzt, und er weiß, welche Symbole er wählen muss, damit die von ihm beabsichtigte Bedeutung dargestellt wird. Der Prozess der Informationsentstehung ist also ein geistiger Prozess.
Auf der Empfängerseite läuft nun der umgekehrte Prozess ab. Dem Empfänger muss der verwen­dete Zeichensatz bekannt sein. Aufgrund seiner Intelligenz (Sprachkenntnisse) kann er die Zeichen, Wörter und Sätze de­codieren und verstehen. Auch dies ist ein geisti­ger Prozess.

Naturgesetz der Information 9: In statistischen Prozessen kann keine Information entstehen.

Naturgesetz der Information 10: Zur Speicherung von Information bedarf es eines materiellen Trägers.
Schreiben wir eine bestimmte Information mit Kreide an die Tafel, so ist die Kreide der materielle Träger. Wischt man sie mit einem Schwamm ab, so ist die gesamte Materie der Kreide zwar noch vorhanden, aber die Information ist verschwunden. Die Kreide war in diesem Falle der erforderliche materielle Träger; das Entscheidende aber war die besondere Anordnung der Kreidepartikel, und die war nicht zufällig, sondern geistigen Ursprungs. Dieselbe Information, die an der Tafel stand, hätte auch auf eine Diskette geschrieben werden können. In diesem Falle wären bestimmte Bereiche (Spuren) auf der Diskette magnetisiert worden. Auch hier wäre entsprechend - Naturgesetz der Information 10 - Materie der erforderliche Informationsträger.

Biologische Information ist keine besondere Informationsart. Ausgezeichnet gegenüber aller sonstigen Information ist sie nur durch ihre außergewöhnlich hohe Speicherdichte und durch die mit ihr realisierten genialen Konzepte, die wir aus dem Ergebnis erkennen.  Die Information in den Lebewesen bedarf eines geistigen Urhebers.