wissen

----- Warum leben wir? ------

WOHER KOMMEN WIR ? - WOZU LEBEN WIR ? - WOHIN GEHEN WIR ?

Wir Menschen sind die einzigen Wesen die nach einem Sinn fragen können!

     
 

07 - Woher kommen wir - wie entstand die Erde, wie entstand das Leben, was ist eigentlich Leben ...

     
  kapelle  

In naturwissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern können wir lesen: Vor 13,7 Milliarden Jahren geschah ein physikalisches Wunder: der Urknall. Das Universum begann als ein unendlich heißer und dichter Punkt, der sich aufblähte - aus Energie wurde Materie. Später entstanden dann Sterne, Galaxien und Planeten.

Bruchteile einer Milliardstelsekunde nach dem Urknall ist das Universum ein kleiner Feuer­ball, der sich aufbläht wie ein Luftballon. Er ist einige Billiarden (eine Zahl mit 33 Nullen!) Grad Celsius heiß. Durch dieses Aufblähen ändert sich der physikalische Zustand des Kosmos: Aus Energie wird Materie und ist damit der Übergang vom flüssigen in den festen Zustand.

Im kälter werden­den jungen Universum entstehen durch einen solchen Phasenübergang winzige Materiebausteine: Positronen und Quarks sowie ihre negativ geladenen Pendants, die Elektronen und die Antiquarks. Die Teilchensuppe ist ungeheuer dicht und füllt den  Kosmos vollständig aus, jedoch ist sie nicht ganz gleichmäßig verteilt. Dort, wo die Materiebausteine eng zusammenliegen bilden sich Jahrmilliarden später, als das Universum bereits riesige Ausmaße erlangt hat, die Galaxien.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Diese erste Ordnung wird mehr als einmal durcheinander gewirbelt. Kosmische Himmels­körper, die in die Nähe der Erde kommen, wer­fen den jungen Planeten aus seiner Bahn: Durch einen Aufprall kippt die Rotationsachse um 23 Grad - diese Schräglage beschert der Erde in den nun folgenden Jahrmilliarden die Jahreszeiten. Mindestens ebenso dramatisch verläuft der Streifschuss eines riesigen Asteroiden: Er taucht in die Atmosphäre ein, wird durch deren Widerstand er­hitzt und explodiert in dem Moment, in dem er die Oberfläche berührt. Eine riesige Wolke aus Gesteinsstaub wird in die Umlaufbahn geschleudert und ballt sich dort zu einem neuen Him­melskörper zusammen: dem Mond.

Nach und nach wird das kosmische Bombar­dement schwächer. Der Magmenozean, der die Erdoberfläche bedeckt, erstarrt. Noch ist diese Erdkruste heiß, dünn und brüchig. Sie reißt auf, sobald Magma aus dem Erdinnern aufsteigt und Feuer speiende Vulkane auftürmt. Aus den Schlo­ten dringt Wasserdampf in die Atmosphäre und bildet dort Wolken. Sie werden auch gespeist von eisigen Meteoriten, die beim Eintritt in die Atmosphäre verdampfen. Als die Erdoberfläche so weit abgekühlt ist, dass die Regentropfen nicht mehr sofort verdampfen, sobald sie auf den Bo­den treffen, sammelt sich in den Senken das Was­ser. Der Meeresspiegel steigt, bis ein Ozean weite Teile der Erde überflutet. Er ist salzig, denn das Regenwasser wäscht Salze aus den Gesteinen heraus und transportiert sie in den Urozean. In ihm entsteht zehn Milliarden Jahre nach dem Urknall das Leben.

Wir können aus der vorstehenden Beschreibung der Entstehung unseres Universums entnehmen: Unser Trabant Erde ist ein „Glücksfall“. Alles entwickelte sich durch  Zufall genau auf das Maß, einschließlich „Feinabstimmung“ welches für die Erde und unser Leben genau das richtige ist und ist über die Jahrmillionen absolut konstant geblieben.

Die Formel der Evolutionstheorie über den Ursprung des Universums müsste lauten: „Nichts multipliziert mit Nichts ergibt Alles“. Es gibt keinen Schöpfer; es gibt weder Plan noch Grund. Alles, was wir sehen, hat sich einfach entwickelt und ist zufällig aus dem absoluten Nichts heraus entstanden.

In den vergangenen Jahrzehnten entstand eine revolutionäre Vorstellung das die Welt und ihre Lebewesen veränderbar sind, wenn dazu auch – wie vorstehend beschrieben - lange Zeiträume erforderlich sind. Die Naturwissenschaft drückt  diese mit dem Begriff – Evolution – aus.

Mit dem Begriff Evolution verstehen wir die Anfänge, die Geschichte und die Wechselbeziehungen lebender Systeme, so wie sie im Licht der inzwischen allgemein akzeptierten Theorie über den Ursprung des Lebens verstanden werden: der Theorie der Evolution durch natürliche Selektion, wie sie vor mehr als hundert Jahren von Charles Darwin vorgetragen worden ist und seither von der wissenschaftlichen Genetik modifiziert und weiterentwickelt wurde. Sie gilt heute als das wichtigste Organisationsprinzip der Biologie.

Die Evolutionslehre stellt heute eine so weit verbreitete Denkrichtung dar, dass man sie zur alles umfassenden, ja einigenden Philosophie des 20. und 21. Jahrhunderts erklären könnte. Sie ist die zentrale Säule der modernen Biologie, die nach Aussage der Naturwissenschaftler so gut belegt ist wie kaum eine andere Theorie in der Lebens­wissenschaft. Ein Manuskript mit dem Titel „Ein neuer Evolutionsbeweis" könnte heutzutage nicht mehr veröffentlicht werden, da es sich um eine Selbstverständlichkeit handelt. Bei allen noch offenen Fragen die die Evolutionsforscher zugeben, würde kein seriöser Forscher am Faktum Evolution zweifeln und eine übernatürliche Lebenskraft als Erklärung akzeptieren.

Die Evolutionstheorie war für den Atheismus der Durchbruch – denn wer behauptet, es gäbe keinen Gott, der muss irgendwie erklären, wie denn sonst das Leben auf die Erde gekommen sei. Und da bleibt grundsätzlich keine andere Möglichkeit, als dass das Leben von selbst entstanden sein muss. Zum ersten Mal in der Geschichte schienen Wissenschaftler das Rätsel des Lebens und der Entstehung des Menschen entschlüsselt zu haben. Die anfangs erwähnte Schöpfungserzählung in der Bibel schien widerlegt zu sein. Charles Darwin konnte eine auf den ersten Blick plausibel erscheinende These abliefern, wie eine solche Entstehung funktioniert haben könnte. Gott wurde damit überflüssig gemacht, für ihn gibt es im modernen Weltbild keinen Platz mehr.

Was geschah vor 13,7 Milliarden Jahren?

Wie konnte sich durch Zufall alles genau durch das Maß, einschließlich „Feinabstimung“ entwickeln, welches für die Erde und unser Leben genau das richtige ist.

Nichts multipliziert mit Nichts ergibt alles?

  • Das Grundprinzip Evolution wird vorausgesetzt
  • Evolution ist ein universales Prinzip
  • Diese Welt einschließlich aller Erscheinungsformen des Lebens hat eine ausschließlich materielle Basis.  Ein Schöpfer darf nicht ins Spiel gebracht werden
  • Die Materie wird als vorhanden vorausgesetzt
  • Bezüglich der naturgesetzlichen Wirksamkeit gibt es keinen Unterschied zwischen der Entstehung der Erde und alles Lebendigen und ihren Abläufen
  • Die Evolution setzt naturgesetzliche Prozesse voraus, die eine Höherorganisation vom Einfachen zum Komplexen, vom Unbelebten zum Belebten, von niederen zu höheren Stammesformen erlaubt
  • Als Evolutionsfaktoren (Triebfedern der Evolution) werden angenommen: Mutation, Selektion, Isolation, Annidation (Einnischung). Mutation und Selektion sind die Motoren der Evolution. Der Tod ist ein unbedingt notwendiger Evolutionsfaktor
  • In der Evolution gibt es weder einen Plan noch ein Ziel
  • Es gibt keinen definierten Anfangs- und Endpunkt der Zeitachse
  • Die Gegenwart ist der Schlüssel zur Vergangenheit
  • Der Übergang vom Unbelebten zum Belebten ist fließend
  • Evolution ist ein noch in weiter Zukunft anhaltender Vorgang