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----- Warum leben wir? ------

WOHER KOMMEN WIR ? - WOZU LEBEN WIR ? - WOHIN GEHEN WIR ?

Wir Menschen sind die einzigen Wesen die nach einem Sinn fragen können!

     
 

12 - Was ist Zeit ...

 
     
  kapelle  

Zu den heute noch größten unerklärbaren Rätseln der Physik gehört die Frage: „Was ist Zeit?“ Die Zeit verfließt unaufhörlich und ohne Möglichkeit zur Umkehr. So empfindet man es im Alltag. Was sich physikalisch hinter dem Phänomen Zeit verbirgt, ist bis heute rätselhaft. Die Zeit hat jedoch herausragende Bedeutung für unser Leben.

Die Zeit ist eine physikalische Größe. Die früheren Maßeinheiten wie z.B. Elle, Meile, Pferde­stärke, Kalorie gehören längst der Vergangenheit an und sind durch das leicht handhabbare SI-System ersetzt worden, bei dem es keine komplizierten Umrechnungs­faktoren mehr gibt. Alle nur denkbaren physikalischen Einheiten lassen sich nun auf ein Basissystem von sieben voneinander unabhängigen Grundgrößen zurückführen, von denen die einedie Zeit ist: Länge - Masse - Stromstärke - Temperatur - Stoffmenge - Lichtstärke – Zeit

Mit fortschreitender Technik ist eine immer höhere Präzision der Zeit erforderlich. Heutzutage gelingt es, aufgrund der genauen Zeitmessung mit dem „Global Positioning System" (GPS) die Position von Schiffen auf den Ozeanen oder von For­schern in den Wüsten metergenau anzugeben.

Was Zeit aus physikalischer Sicht ist, wissen wir recht gut. Die Messgenauigkeit wird in Zukunft weiter verbessert und die physikalischen Eigenschaf­ten der Zeit dürften weitgehend erforscht sein. Zeit aber ist mehr als Physik!

Zeit ist unser gestrengster Herr, indem sie das Dasein eines jeden von uns in enge Grenzen zwängt  – 70 bis 80 Jahre beträgt im Durchschnitt unser Leben.  Ein bestimmtes Kontingent an Zeit ist jedem von uns zugeteilt.

Die Bibel lenkt unseren Sinn nicht in die Vergangenheit, sondern in die Gegenwart und in die Zukunft. Wir sollen unser Leben vom Ziel her gestalten, darum heißt es auch in Psalm 90, 12: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“  In der Bibel werden wir  wiederholt auf die Kürze unser Lebensspanne hingewiesen und sie benutzt zu ihrer Veranschaulichung flüchtige Ereignisse aus der Natur wie Wind, Schatten und Dampf.

Wie gestalten wir unsere Zeitplanung?  In Matthäus 6, 33 finden wir eine grundlegend Weisung für den Umgang mit der Zeit, obwohl das Wort Zeit darin gar nicht vorkommt: „Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen“. Dieser Vers beinhaltet die Grammatik Gottes für unser Leben. Wenn das Reich Gottes die höchste Priorität in unserem Leben einnimmt, dann haben wir die beste Grammatik für den Umgang mit der Zeit. Wenn Jesus selbst und seine Anliegen auch unsere Anliegen sind, dann wird er uns auch jene Dinge gelingen lassen, von denen wir meinen, wir müssten ihnen so viel Zeit widmen. Wenn wir unser Leben jedoch mit einer anderen Grammatik schreiben, dann ist es aus der Sicht Gottes falsch geschrieben. Es ist wie bei einem Diktat in der Schule. Hält der Schüler die grammatischen Regeln nicht ein, steht am Ende ein „Ungenügend“ darunter. So ist es auch bei Gott. Es kann uns passieren, dass wir am Ende eine unzureichende Note für das gelebte Leben erhalten. „Gewogen und zu leicht befunden!“ (Dan 5,27).

Zur Zeit unseres Lebens gehört die tägliche Arbeit, die zur Versorgung und zum Lebensunterhalt erforderlich ist. Das Leben hat aber auch eine geistige Komponente. Gott gab den Menschen einen Auftrag.  Wirke im Reiche Gottes, solange es noch möglich ist, denn es wird die Zeit der Nacht kommen, dann ist jede Möglichkeit vertan!“

Die Zeit ist ein anvertrautes Pfund. Jeder Augenblick ist eine Gabe Gottes und sollte mit Sorgfalt verwaltet werden. Es ist das große Vorrecht, das wir haben: Wir können unsere Zeit für eine Sache einsetzen, die alle Zeit überdauern wird.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
     
 

Es gibt sieben voneinander unabhängigen Grundgrößen – eine davon ist die Zeit. Was ist Zeit? Ist Zeit nur eine physikalische Größe?

Welche Eigenschaften hat die Zeit?

Seit wann gibt es Zeit und wie lange wird es Zeit geben?

Chronos ist die Zeit des Menschen, eine physikalisch messbare Zeit und damit die historisch ablaufende Zeit der Chronologie. Ihr liegt die strenge Gesetzmäßigkeit zugrunde an die wir Menschen eingebunden sind. Wesensmäßig völlig anders geartet und frei von allen uns bekannten und eingrenzenden Eigenschaften des Chronos ist der Kairos – die Zeit Gottes. Welche grundlegenden Eigenschaften hat der Kairos im Gegensatz zum Chronos? Wie können wir uns den Kairos vorstellen?

Könnten wir uns rein rechnerisch eine Gleichzeitigkeit aller vergangenen Ereignisse vorstellen?

Wie gestalten wir unsere Zeitplanung? Wozu ist uns die Zeit gegeben?