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----- Warum leben wir? ------

WOHER KOMMEN WIR ? - WOZU LEBEN WIR ? - WOHIN GEHEN WIR ?

Wir Menschen sind die einzigen Wesen die nach einem Sinn fragen können!

     
 

14 - Wo ist Gott - wie kann ich Gott begreifen ...

     
  kapelle  

Nach unseren menschlichen Vorstellungen versuchen wir, Gott räumlich zu lokalisieren. Der französische Mathematiker und Astronom Pierre S. M. Laplace (1749 –1827) meinte: „Ich habe das ganze Weltall durchforscht, aber Gott habe ich nirgends gefunden.“ Ähnliches stellten auch sowjetische Kosmonauten fest: „Ich bin Gott bei meinem Flug nicht begegnet“ (Nikolajew, 1962 mit Wostok III). Alle diese Aussagen sind im Licht der Bibel grundfalsch, denn Gott ist überräumlich. Er, der den Raum geschaffen hat, kann nicht Teil des Raumes sein. Vielmehr durchdringt er jede Position des Raumes.

Die mathematische Vorstellung von höherdimensionalen Räumen (wie im vorherigen Kapitel beschrieben) kann uns bei der Frage „Wo ist Gott?“ eine Hilfe sein. Der n-dimensionale Raum ist dabei nur eine Untermenge des (n+1)-dimensionalen Raumes. So ist z.B. der vierdimensionale Raum nicht vom dreidimensionalen Raum aufnehmbar, dennoch durchdringt er ihn völlig.

Skeptiker stellen die Frage: „Wenn Gott das Universum schuf, wer schuf dann Gott?" bzw. „Wenn das Universum eine Ursache braucht, warum braucht dann Gott keine Ursache? Und wenn Gott keine Ursache braucht, warum braucht dann das Universum eine Ursache?" Somit steht also die folgende Überlegung zur Debatte:

  • Alles, was einen Anfang hat, hat eine Ursache.
  • Das Universum hat einen Anfang.
  • Deshalb hat das Universum eine Ursache.

Es ist wichtig, die fett gedruckten Wörter zu betonen. Das Universum erfor­dert eine Ursache, weil es einen Anfang hatte. Gott hat aber, im Gegensatz zum Universum, keinen Anfang und braucht von daher keine Ursache.

Zeit ist an Raum und Materie gebunden ist. Somit hat die Zeit selbst erst mit Materie und Raum am Anfang des Uni­versums begonnen. Da Gott der Schöpfer des ganzen Uni­versums ist, ist er auch der Schöpfer der Zeit. Aus diesem Grunde kann er durch die Dimension der Zeit nicht eingegrenzt sein, hat also auch keinen Anfang in der Zeit und darum auch keine Ursache.

 
 
 
 
 
 
 
 
     
 

Existiert ein Gott oder ist alles menschliche Phantasie?

Wenn es einen Gott gibt versuchen wir ihn nach unseren menschlichen Vorstellungen räumlich zu lokalisieren. Alle diese Aussagen sind im Licht der Bibel grundfalsch. Doch wo ist Gott dann?

Skeptiker stellen die Frage: „Wenn Gott das Universum schuf, wer schuf dann Gott?"

Gott kann alles! Aber kann Gott einen so großen Stein erschaffen, dass er ihn selbst nicht anheben kann?

 

 
 

Anhand der Naturgesetze für Information können wir Schlussfolgerungen für die Existenz eines Gottes ableiten. Da wir in allem, was immer wir auch wissenschaftlich tun und denken, an eine Grenze kommen, wird es uns hier nicht anders ergehen. Viele Dinge gehen darüber hinaus und benötigen eine höhere Informationsquelle. Diese höhere Informationsquelle ist die Bibel. Sie eignet sich als höchste Instanz dazu, eine Schlussfolgerung auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.

Gott existiert, weil wir in allen Formen des Lebens einen Code (DNS­ bzw. RNS-Moleküle) und die anderen Ebenen der Information vorfinden, befinden wir uns eindeutig innerhalb des Definitionsbereiches von Information. So können wir daraus schließen: Es muss hierzu einen intelligenten Sender geben!

Gott ist allwissend und ewig. Die Information, die im DNS-Molekül codiert ist, über­trifft alle unsere derzeitigen Technologien bei weitem. Da kein Mensch als Sender infrage kommt, muss dieser außerhalb unserer sichtbaren Welt gesucht werden. Wir können schließen: Der Sender muss nicht nur äußerst intelligent sein, son­dern über unendlich viel Information und Intelligenz ver­fügen, d.h. allwissend sein.

Wenn Gott allwissend ist, dann macht das deutlich, dass wir hier den Bereich des Endlichen längst verlassen haben. Wir befin­den uns im Unendlichen, wo wir alle unsere Gesetzmäßig­keiten des Denkens, des Vergleichens und des Beurteilens und Bewertens, die wir vom Endlichen her kennen, nicht mehr in gewohnter Weise anwenden können. Mit Gewissheit können wir sagen: Niemand ist über Gott, und für ihn gibt es keine Frage, die er mit „das weiß ich nicht“ beantworten müsste. So wie es bei der Form von Schneeflocken oder Eichenblättern in der gesamten Weltge­schichte keine Wiederholung gibt, gilt das auch für sämtliche andere Strukturen auf unserer Erde und im ganzen Universum. Gott muss folglich jedes einzelne Atom - ob im Innern der Sonne oder in irgendeinem der 100 Milliarden Sterne des Andromedanebels oder sonst wo in irgendeiner der Billionen Galaxien - genau kennen.

Wenn es für den unendlichen Gott keine Frage gibt, die er nicht beantworten kann, dann gehören zu seiner Kenntnis nicht nur alle Dinge der Gegenwart und der Vergangenheit - auch die Zukunft ist ihm nicht verborgen.

Gott ist allumfassend Da er aufgrund seiner Unendlichkeit von jedem Ereignis des Raumes weiß, gibt es konsequenterweise auch keinen räumlichen Bereich, in dem Gott nicht gegenwärtig wäre. Er ist also überräumlich; Gott ist auf keinen Raum zu begrenzen. Wäre auch nur irgendein Plätzchen in unserem Universum von sei­ner Gegenwart ausgenommen, dann wäre aus seiner Kenntnis etwas herausgenommen, und das kann wegen seiner Allwissenheit (siehe 1.) nicht sein. Er durchdringt und erfüllt alles, das ganze Universum und auch jeden einzelnen Menschen.

Gott ist Geist. Weil Information wesensmäßig eine nicht-materielle Größe ist, kann sie nicht von einer materiellen Größe her stammen. Wir können daher schließen: Der Sender muss von seiner Natur her nicht-materiell sein (Geist).