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----- Warum leben wir? ------

WOHER KOMMEN WIR ? - WOZU LEBEN WIR ? - WOHIN GEHEN WIR ?

Wir Menschen sind die einzigen Wesen die nach einem Sinn fragen können!

     
 

19 - Warum gibt es Leiden und Tod in dieser Welt ...

     
  kapelle  

„Zwei kurze Leben“ betitelte in einer Zeitschrift eine Fotoreportage. Stille Schwarz-Weiß-Aufnahmen registrieren das monatelange Krebssterben vierjähriger Zwillinge, das durch ihre angeborene Immunschwäche verursacht worden war. Ein Bild zeigt den einen mit heruntergerutschter Pyjamahose und riesi­gem chemotherapieenthaarten Schädel über ein Tischchen gebeugt. Vierjährige Erschöpfung, Trauer, Resignation - den Betrachter im Innersten erschütternd.

Eine Fotografin kommentiert ein Foto der beiden: „Es ist we­der fair noch gerecht. Es ist so.“ Nicht fair, nicht gerecht - warum ist das so? Warum gibt es keine Fairness und Gerechtigkeit von Gott, wenn es ihn gibt? Machen wir Gott verantwortlich? Als der eine starb, schaute der andere in den Sarg seines Bruders, den er erstmals ohne Schläuche sah und sagte: „Ich gehe jetzt auch bald zu Jesus.“ Er starb fünf Monate später.

Eindrucksvoll sind die Äußerungen des behandelnden Arztes der sagte: „...Ich möchte jeden Christen dazu einladen, mich in die Kinderabteilung meines Krankenhauses zu begleiten, dort das Leiden anzusehen und dann noch auf der Auffassung zu beharren, diese Kinder seien moralisch so verworfen, dass sie ihr Leiden verdienten.“ Nach seiner Auffassung könnte niemand neben einem sterbenden Kind sitzen und noch immer an die Existenz Gottes glauben.

Überall hören wir von Leid und Todesfällen und findet einfach keine Antwort auf die damit zusammenhängenden Fragen: Warum geschieht das, oder warum lässt Gott das zu? Viele Menschen haben, wenn sie Leid und Tod sehen Probleme an einen liebenden Gott zu glauben. Andere nehmen das Problem als Vorwand Gott radikal abzulehnen.

Umweltkatastrophen wie Erdbeben, Stürme, Überschwemmungen fordern zehntausende Opfer, tausende Tote bei Unfällen wie Flugzeugabstürze, Explosionen. Schreckliche Ereignisse kommen permanent in unseren Nachrichtensendungen vor. Dazu gehören auch “sinnlose” Katastrophen, wie Kriege und Terroranschläge, die das Leben vieler Menschen auslöschen.

Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen der Nachrichten erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid - seien es Krankheit, seelische Nöte, Unfälle oder Tod. Manchmal werden die Lasten so groß, dass Menschen Gott anklagen: „Warum tust du nichts?”

Wenn der Schock eines traumatischen Ereignisses nachlässt, fangen Menschen an zu fragen, warum so etwas geschieht. Liest man über Kriege oder besucht Gedenkstätten wie ehemalige Konzentrationslager, beginnt man zwangsläufig zu fragen: “Kann es in Anbetracht dieser Toten und des Leids überhaupt einen liebenden Gott geben?” Die Tatsache, dass es so viel Leid in dieser Welt gibt, ist das effektivste Werkzeug der Menschen, die Aussage der Bibel von einem liebenden Gott anzugreifen. Sie bringen die scheinbar vernünftige Anklage vor: „Wenn Gott tatsächlich ein liebender und zudem noch allmächtiger Gott ist, warum setzt er dann nicht seine Macht ein, um das Böse, das Leid, die Schmerzen und den Tod auszumerzen?”

Gott erlaubt uns das auszuprobieren was wir wollten: Ohne ihn zu leben!

 
 
 
 
 
 
 
 
     
 

 

Kann man bei so viel Leid eigentlich an einen gerechten Gott glauben? Wie kann ein gerechter und liebender Gott soviel Leid zulassen? Gibt es überhaupt Antworten, oder muss man sich der Hoffnungslosigkeit und dem trostlosen Pessimismus beugen?

Auch wenn sich das Leid der Menschheit erklären lässt - wie aber kann das Leid des Einzelnen erklärt werden? Wer ist schuld an meinem Leid? Warum gerade ich? Warum tut Gott kein Wunder um mein Leid zu beenden?